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Mein Blog und Neuigkeiten

 

 

 

 09. November 2017

Ein Besuch im botanischen Garten in Basel

Baumwipfel Basel bot. Garten PA300029 

 

Am Anfang November genoß ich in Basel noch die letzten warmen Tage in diesem Herbst. Ich entdeckte den wunderschönen botanischen Garten. Er lag nicht weit von meinem Wohnplatz entfernt, innerhalb von 10 Fußminuten erreichte ich ihn.

Während meines Aufenthaltes in dieser ausgesprochen schönen Stadt, verbrachte ich täglich zwei Stunden dort. Erfreute mich an der Aussenflora, wo es doch tatsächlich ein Gelände geordnet nach Pflanzenfamilien zu sehen gab. Zum ersten Mal erblicke ich einen Kakibaum, er hing voll mit reifen Früchten.

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Dann führte mich mein Weg in die verschiednen Gewächshäuser: in der Mitte des Victoriagewächshauses befand sich ein Teich mit riesengroßen Victoriaseerosen und natürlich auch noch andere seltene Gewächse, die mit ihr in Gemeinschaft leben. Weiter führte es mich ins kalte Gewächshaus, das Haus der mediteranen Pflanzen, das Kakteenhaus und das Allerbeste kommt zum Schluß, das Tropenhaus, wo  lustiges Vogelgezwitscher zu hören gab und in den  Gewässern seltene Fische zu sehen.

Tropenhaus PA300096 a

 

 

 Victoria Seerose PA300034

 

27. Juli 2017

 

Tagesausflug in die Lüneburger Heide

Lüneburger Heide 23.07.17 019 

Endlich war es soweit, der Tagesausflug mit meiner Familie in die Lünburger Heide. Sie stand kurz vor der Heidkrautblüte. So eine wunderschöne und weite Landschaft. Hier ein paar Eindrücke.

Tagesausflug Lüneburger Heide 23.07.17 020          Lüneburger Heide 23.07.17 024     Lüneburger Heide 23.07.17 032

 

 

 

 Das Gänseblümchen im Winter

 

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Selbst nach einer frostreichen Nacht, steht das Gänseblümchen (Bellis perennis) in der Mittagssonne aufgetaut da wie eine Eins. Welche geheimnisvolle Kräfte doch in ihr stecken?

Das Marienblümchen, Tausendschön oder Maßliebchen, so heißt es nämlich ebenfalls, ist eine Heilpflanze der Volksheilkunde; äußerlich sowie innerlich angewandt.

Äußerlich wirkt es gegen Ekzemen, Furunkeln, Akne und auch als Umschläge bei Prellungen oder Quetschungen und als Wundheilkraut. Dazu wird ein Tee aufgegossen und die Haut damit behandelt.

Innerlich sollte in keinem Kinderhustentee das Gänseblümchen fehlen.
Außerdem wirkt es stoffwechselanregend, „blutreinigend“, leicht schmerz- und krampfstillend, schleimlösend, entzündungshemmend, adstringierend und leicht fiebersenkend.
Es wirkt positiv auf unsere Leber.

Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle.

Kulinarisches.
Selbst jetzt im frühen Winter findet man wilde Zutaten wie das Gänseblümchen.
Wie appetitlich sieht ein grüner Salat mit Gänseblümchen aus. Auch die kleinen grünen Blättchen können gegessen werden.

Das Foto oben habe ich heute Mittag geschossen.

 

 

 

 

22. September 2016

 

Indisches Springkraut, drüsiges Springkraut - Impatiens glandulifera - Balsaminengewächse.

 

Das indische Springkraut, eine Schönheit aus Indien und als invasiver Neophyt verfolgt.

Nun, diese vitale Pflanze hat auch einiges zu bieten, abgesehen davon, dass sie in ihrem Ursprungsland als Heilpflanze verwendet wird, nämlich als brechreizendes, abführendes und harntreibendes Mittel.
Das abgekochte Kraut soll innerlich wie äußerlich bei Rheuma und Gicht hilfreich sein.
Die Auszüge dieser Pflanze soll Bakterien- und Pilze hemmen. (Storl) Die frischen zerdrückten Blätter wirken beruhigend auf Insektenstiche und die Reaktionen der Haut durch Brennnessel verursacht.

indisches Springkraut Herbstbeginn 042

Sie bietet den Bienen, selbst wenn im Herbst schon alles verblüht ist, immer noch Nektar und die Bienen lieben sie wohl auch.

Außerdem sind ihre Samen essbar. Sie schmecken sogar richtig gut, dann wenn sie noch weiß sind und dann wenn sie richtig reif und schwarz sind. Da die reife Samenkapsel schon bei leichter Berührung sich öffnet und ihre Samen bis zu sieben Meter weit schleudert, sollte man sie in der hohlen Hand öffnen oder "zielen" lernen. Tipp: eine Tüte drunter halten und Samen auffangen.
Die Samen kann man rösten, im Kuchen mit verbacken , über den Salat streuen...

Diese einjährige Pflanze erreicht eine stattliche Größe von über 2 Meter und soll über 2000 Samen produzieren. Man findet sie in Auen und an feuchten Waldrändern, denn sie liebt das Element Wasser.

Diese Pflanze war es, die Edward Bach als einer der ersten Blüten für seine Bachblüten entdeckte, die Impatiens Blütenessenz. Eine Essenz bei Ungeduld und Gereiztheit.

Niseema Dorothea Broos
Kräuterpädagogin, Volksheilkunde

 

 

 

 

26. August 2016


Calendula II 22.08.16 004sich öffnende Calendulablüte

 

bei diesem heissen Wetter beginnen die Brombeeren wunderbar zu reifen, die Calendulablüten produzieren in einer Schnelligkeit Blüten und die Johanniskrautblüten sind im Moment perfekt zum Ernten. Übrigens wenn, dann sammelt die Johanniskrautblüten mit den Knospen, den Samen und ein paar Blätter; so habt ihr alle Informationen für euer Johanniskrautöl.

07. Juni 2016

 

So eine Lebensfreude

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27. Mai 2016

Die Geburt einer Wiesenbärenklaublüte

die Geburt einer Wiesenbärenklauenbluete 26.05.16 001die Geburt einer Wiesenbärenklauenbluete 26.05.16 010

 

 

 

19. Mai 2016

Was für Löwenzahnbegeisterte. Wenn diese netten Blümchen zu Pusteblumen transformieren hebt sich die Ahekapelle in Engelgau in die Höhe...

Ahekapelle im Löwenzahnmeer 13.05.16 013

 

 

10. April 2016

Das sind die Blüten der gewöhnlichen Pestwurz (Petasites hybridus)...wie kleine Knubbel ragen sie in der Aue aus dem Boden.
Erst später erscheinen die Blätter. Im Sommer sehen sie aus wie riesige Rhabarberblätter.
Man kann sich diese als Sonnen oder Regenschutz auf den Kopf legen wie einen Hut. Als Sonnenschutz für Herren mit wenig Haare auf dem Kopf besonders interessant, da die Blätter immer kühl sind.
Die Pestwurz gehörte einst zu den wichtigen Heilkräutern im Mittelalter, um die Pestilenz zu heilen. Heute stellt man daraus ein Heilmittel gegen Migräne her. Da sie wie einige andere ihrer Familienmitglieder der Korbblütler das Pyrrolizidinalkaloid enthält, ist sie für die Selbstmedikation nicht geeignet. Aber sie sieht echt cool auf der Wiese aus. Ich habe gehört, dass man in Japan die Knospen der Pestwurz sammelt und kulinarisch lecker zu bereitet.

gewöhnliche Pestwurzblüte 10.04.16 050

Pestwurz

 06. April 2016

 

Frösche und Kröten auf Brautschau

 

Frösche und Kröten auf Brautschau 14.04.15 023

Der Frühling ist da!

 

 

 

 

 

 

12. Februar 2016

Der erste Bärlauch

der erstte Bärlauch 12.02.16 002

 

 

Spätwinter in der Eifel

Februarlandschaft in der Eifel 12.02.16 013

 

 17. November 2015

Liebe Kräuterfreunde, in diesem Newsletter stelle ich ein paar heimische Kräuter vor, die jetzt in der kalten Jahreszeit unser Immunsystem stärken.
Viel zu wenig ist uns die Welt unserer Heilpflanzen bekannt oder das Wissen darum sogar abhanden gekommen. Es werden Naturpräparate von Heilpflanzen aus allerlei Ländern, neuerdings sogar aus Australien, angeboten aber was ist mit unseren Heilpflanzen. Schließlich leben wir hier in den nördlicheren Gefilden dieses Planeten und das was wir brauchen ist oft in unseren Gärten zu finden als Unkraut verpönt. Oder für die Stadtbewohner ein paar Kilometer weiter draußen im Bergischen, im Sauerland oder in der Eifel...

Wir haben doch so eine lange Tradition um das Wissen der Heilkräfte unserer heimischen Pflanzen. Denken wir nur an unsere Volksheilkunde, das Volk wusste sich einmal zu helfen oder an die traditionelle Hildegardmedizin, die weise Frau Hildegard von Bingen, die uns so viel Heil-Pflanzenwissen vermittelte.
Wir sehen unsere umgebende Natur mit anderen Augen, wenn wir uns wieder einmal mehr damit beschäftigen und Verantwortung für die Gesundheit unseres Körpers übernehmen.

Ja, und ich stehe euch gerne dabei zur Seite. Auf meiner Homepage findet ihr schon einige Termine für's nächste Jahr und es kommen nach und nach mehr dazu.

Übrigen ich biete auch in diesem Jahr Weihnachtsgeschenkgutscheine für die nächste Saison an.

Ich wünsche euch allen eine entspannte Adventszeit.

ilexbusch

 

 05.08.15

Am letzten Wochenende fand das letzte Modul der Gruppe A Kräuterführerschein statt. Ich muss sagen, ich bin ein wenig traurig.
Es war eine schöne und intensive Gruppe. Ja, hier noch ein Abschiedsfoto.
Tschüß liebe Kräuterdamen

 

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 25.07.15

Das ist die Ahekapelle bei Nettersheim-Engelgau. Sie wurde auf römischen Sakralbauten gesetzt und da es ursprünglich keltisches Gebiet war,
wurden die römischen Sakralbauten meißt auf keltische Kraftplätze gesetzt.
Leider wird das Keltische immer vergessen.

Ahekapelle Netztersheim Kopie

 

 

Diese schöne Bank habe ich im Genfbachtal in Nettersheim gefunden auf dem Weg zur Ahekapelle

20.07.2015

18.07.15 008 Kopie 

22.06.15

Siebenschläferkräuterwandern im Naturzentrum Nettersheim

Wir freuen uns über Sonnenschein und Regen, dann geht auch nichts daneben!

 

 

Sienschläferkräuterwanderung NZ 06.15 Kopie

 

 

12. Juni 2015

Lang ist es her und das warten auf den Frühling hat sich gelohnt. 

wiesengrund 1

Mit sehr langsamen Schritten kommt in diesem Jahr der Frühling

Vorfruehling in der Eifel 17.03.15 013

 

28. März 2015

 

Liebe Freunde, heute schmolz die weisse Pracht und ich habe die ersten Kräuter entdeckt.

Taubnessel spec.I

Das ist eine Taubnessel schon jetzt riechen die Blättchen beim Zerreiben ganz angenehm und ihr wisst ja, sie ist eine gute Zugabe für den Salat.

 

 

11.02.15

 

Liebe Freunde, ich habe ja schon lange nichts mehr von mir hören lassen aber hier ein paar schöne Schneefotos von meinem letzten Neuschneewinterspaziergang in Nettersheim

 

 

Blick aus meinem Fenster in der Burg Dalbenden

 

Mit Blick aus meinem Fenster in der Burg Dalbenden

 

 

 

unterm Eis da lebt es schon

da will Etwas endlich wachsen und grünen

 

Überraschung Winterspaziergang

Das sind die Kätzchen von der Schwarzerle, eingepackt wie ein Vögelchen.

02. Februar 2015

 

Hier ein typisches Novemberbild von dem Eifeler Land. Ich finde es hat etwas Geheimnisvolles. An diesem Tag habe ich noch wunderbare Schlehen gesammelt. Sie waren gerade richtig, um sie für den Winter zu dörren.

november eifellandschaft

6. November 2014

Am letzten Wochende begann in der Burg der Kräuterführerschein 1.
In der Umgebung von Urft machten wir uns auf den Weg Kräuter und Wildfrüchte zu sammeln. Mit den Wildfrüchten ging alles perfekt.
Aber die Wildkräuter... Wir kamen also zu den Wiesen und der Albtraum einer jeden Kräuterfrau wurde wahr, denn der Bauer mähte an diesem schönen Tag zum letzten Mal seine Wiesen.
Wir machten das Beste daraus und zum guten Schluß kamen wir zu einer Wiese, die eben noch nicht gemäht war.

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Foto S. Berger

Eine Dame fehlt auf diesem Foto, das ist die Fotografin

 

 

 

21. Oktober 2014 

Der Herbst lässt grüßen!

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28. September 2014

Ich bin mitten in den Umzugsvorbereitungen und freue mich auf mein neues Zuhause.

Das ist die  Burg Dalbenden in Kall-Urft, Dalbenden 1. Dort werde ich ab dem 1. Oktober wohnen und arbeiten.

26. September 2014

 

Auf meinem Spaziergang zum grünen Pütz in Nettersheim entdeckte ich den Fransenenzian.
Es ist eine wirklich seltene Pflanze und sie steht unter Naturschutz.

 fransenenzian 1

 

11. September 2014

Die Eifeler Wiesen schmücken sich wieder mit dem zarten Rose-Lila der  Herbstzeitlosen.  

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25. August 2014

Die Früchte der großen Brennnessel Urtica dioica sind reif und können geerntet werden. Dazu streift man am besten mit einem  Gummihandschuh gleich die Früchte der weiblichen Pflanze samt Blätter ab und trocknet sie. Die Brennnessel-Früchte siebt man nach dem Trocknen aus und den Rest kann man noch als Tee aufgießen.

Brennesselfrüchte 4.8.14 007 800x600

Ich sammle sie für meinen Wintervorrat und streue sie als Nahrungsergänzung auf mein Essen. Die Früchte enthalten Schleimstoffe, fettes Öl, Carotinoide und Linolsäure (bis 83 %) also das ganze "Starter-Paket" welches  für die nächsten Pflänzchen vorgesehen ist. Dieses Kraftpaket der Brennnessel können wir bestimmt in den Wintermonaten gut gebrauchen. Es bietet sich an für Menschen in der Rekonvaleszenz, Frauen und Männer im reifen Alter und ausserdem für alle anderen.

10. August 2014

Die weisse Malve ist wieder in unseren Kräutergärten erblüht.
Sie ist die Heilerin unter den Malvengewächsen, der Eibisch - Athaea officinalis.

weisse Malve 800x600

Bereits in der Antike wurde Eibisch als Hustenmittel gepriesen; im Mittelalter gehörte sie zur Klostermedizin. Sehr selten findet man diese Pflanze noch wild, sie bevorzugt Wiesen mit salzhaltigen Böden in küstennahen Gebieten. Ursprünglich stammt sie aus dem Kasachstan und wächst heute vor allen Dingen in Südeuropa wild. 

In erster Linie wird die Eibischwurzel als Schleimstoffdroge aber ebenfalls die Blätter bei Husten, Magen-Darm-Katarrh verwendet. Aber auch als Gurgelmittel bei Entzündungen im Rachenraum und bei Verletzungen und Verbrennungen der Haut findet sie Einsatz. Der Eibisch wirkt immunstabilisierend. Die Schleimstoffe dieser Pflanze wirken reizmindernd und entzündungshemmend und legen sich wie ein Schutzschild über die gereizten und verletzten Stellen.
Seine Inhalsstoffe sind ca. 35 % Schleimstoffe, Stärke, Flavonoide, 10 % Zucker.

In der Kräuterküche findet sie natürlich auch ihren Platz. Die jungen Blätter kann man z.B. im Salat genießen oder als Suppenkraut wie zu Römers Zeiten.
Aus dem Eibisch und zwar aus allen Pflanzenteilen wurden früher die süssen Marshmallows hergestellt. Ursprünglich kamen diese aber aus Frankreich.

24. Juli 2014

 

"Mohnschein" im Regen

Sommerregen und Klatschmohn 640x480

10. Juli 2014

So sieht es im Moment in meinem Garten aus. Die Blüten sind sozusagen explodiert.

Blütenteppich 800x600

6. Juli 2014

Rapunzel, Rapunzel lass dein Haar herunter... .
Das soll jetzt der blühende Rapunzelsalat sein, womit die Zauberin Rapunzels Mutter verführte und somit Macht über ihre Tochter bekam. Der muss ja ganz schön lecker schmecken. Jedenfalls steht er in meinem Garten und blüht, die Rapunzelglockenblume, ein altes vergessenes Gemüse. Sie hat sich genau zwischen dem bitteren Fenchel platziert. Allerdings habe ich keinen Turm und bin auch keine alte Zauberin.

Rapunzelglockenblume 600x800

 

5. Juli 2014

Der Wiesenbärenklau steht in voller Blüte. Hier ein Foto, das die Geburt einer seiner Blüten zeigt. 

Geburt einer Wiesenbärenklaublüte 800x600

Und so sieht er aus, wenn er voll erblüht ist.

Wiesenbärenklau 800x599

Der heimische Wiesenbärenklau ist ein sehr schmackhaftes Wildgemüse. Aus seinen Blättern, Stengeln und Knospen (wilder Brokkoli) kann man wahre kulinarische, wilde Delikatessen zaubern.
In früheren Zeiten war auch diese Pflanze ein Symbol für den Liebeszauber.
Seine Familie ist die der Doldenblütler. Und alle Doldenblütler haben eines gemeinsam, grob bis sehr fein gefiederte Blätter und eine Dolde, die von einem Punkt aus Blütendolden und weiter Döldchen bilden. Die ganze Pflanze wirkt sehr luftig und seine Blüten kreisen wie Planeten um den Mittelpunkt. In der Tat hat diese Pflanzenfamilie  einige hervorragende Heilkräuter und Gemüse hervorgebracht, wie der Kümmel, Fenchel, die Möhre, Anis, Koriander, Liebstöckel, Sellerie, die Engelwurz... aber auch sehr giftige Vertreter wie der gefleckte Schierling, Wasserschierling... Also bei der Suche nach Heilkräutern, Gewürzen und wilden Gemüse bitte nicht einfach auf Verdacht ernten. Die Pflanzen müssen mit 100 % tiger Sicherheit erkannt werden. Das ist ein Grund mehr, mal wieder die mobile Kräuterschule zu besuchen. 

 20.Juni 2014

 

Die Eifel ist es wunderschön um diese Jahreszeit. Sie präsentiert sich in einer unglaublichen Fülle, wenn man sie läßt. So sehen noch einige ungedüngten Wiesen aus. Sie werden erst gemäht, wenn alle pflanzlichen Wiesenanwohner Samen tragen. Ihre Gesichter unterliegen einem  ständigen Wandel und so kommt es, dass eine Wiese mal mehr gelb erscheint, mal mehr weiss und schließlich kunterbunt wie hier:

 

blühende Wiese im Genfbachtal 2 800x600

Besuch der Wiesenwitwenblume

Besuch der Wiesenwitwenblume

12. Juni 2014

 

Kräutermarkt in Nettersheim

Kräutermarkt 2104

1. Juni 2014

Das sind die Blüten der Bachnelkenwurz - Geum rivale. Sie ist wie ihre Schwester die echte Nelkenwurz - Geum urbanum eine alte Heilpflanze. Beide gehören zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse

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Die Bachnelkenwurz steht, wie schon der Name sagt gerne am Ufer von Bachläufen, Feuchtwiesen und in Auen. Sie ist nicht mehr so oft  zu sehen. Düngung und Entwässerung der Wiesen machen ihr das Leben schwer und sie verliert so ihren Lebensraum. Sie läßt sich von Hummeln, Bienen und Schwebefliegen bestäuben und vermehrt sich auch durch Rhizome.
Und gerade die Rhizome wurden in der Volksheilkunde bei Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen und als Gurgelmittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum genutzt. Sie wirken antibakteriel, entzündungshemmend und adstringierend. Die Rhizome enthalten eine Menge Gerbstoffe, die Gallotannine und ausserden das äthrisches Öl Eugenol. Heutzutage wird die echte Nelkenwurz verwendet. Sie hat ähnliche Eigenschaften. Früher nutzte man die Wurzeln auch als Gewürz. Sie heißt nicht umsonst Nelkenwurz, nämlich wegen ihres Nelkenaromas. Da nimmt man allerdings lieber die gelbblühende echte Nelkenwurz, sie ist leichter zu finden. 

26. Mai 2014

 

Wiesensalbei - Salvia pratensis
Ich möchte euch den Wiesensalbei vorstellen. Hier in der Eifel hat er gerade angefangen zu blühen. Er gehört wie unser Gartensalbei - Salvia off. zu den Lippenblütlern. Er hat allerdings nicht die konzentrierten Inhaltsstoffe (ätherische Öle etc. ) wie dieser, denn Salvia off. gehört zu unseren Heilpflanzen.

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Aber unser Wiesensalbei  hat noch etwas anderes zu bieten, nämlich seine prachtvollen Blüten und etwas kulinarisches; seine Blätter ergeben wunderbare und leckere Wiesenchips. Also die Büten bitte stehen lassen aber ein paar Blätter ist ok. Die Blätter werden mit Salz gewürzt und mit Olivenöl bepinselt. Dann rein in den Backofen, kross backen und ... fertig sind die Wiesenchips. Und wer sie überhaupt nicht kennt, den lade ich in die Mobile Käuterschule© ein.

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25. Mai 2014

Was ihr hier seht ist der Blütenstand unseres Wiesensauerampfers, Rumex Acetosa. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse und die Fettwiese ist sein Zuhause. 

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22. Mai 2014

Das ist meine Freundin die Buche. Ich besuche sie regelmäßig und liebe es zu ihren Füßen zu sitzen, denn sie hat so etwas wie einen gemütlichen, mit Moos bedeckten weichen Sitz kreiert. Im Moment schmecken ihre Blätter noch zart und etwas säuerlich, man kann nämlich auch Buchenblätter essen. 

 meine Freundin die Buche 589x800

 18. Mai 2014

Die Eisheiligen besuchen uns gerade. Es ist ganz schön kalt in der Eifel und es gibt Regen ohne Ende. So ein Portrait fiel mir bei diesem Wetter ins Auge. Das kleine Lämmchen machte einen ganz schönen Krach. Es blökte und blökte...

neu 037 800x753, kleines Lämmchen

12. Mai 2014

Ich möchte Euch eine seltene Taubnessel vorstellen, nämlich die Goldnessel. Sieht sie nicht wunderschön aus. Ich wurde am Rande vom Buchenwald fündig.

Goldtaubnesselblüten 2 800x600

 

2. Mai 2014

Am Sonntag begab ich mich auf die Wegsuche für das nächste Seminar. Und ich kann nur sagen, dass die Eifel um diese Jahreszeit so wunderschön ist. Ich habe natürlich fleissig fotografiert und hier eine Kostprobe fürs nächste Abenteuer am Wegesrand:

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22. April 2014

 

 

So sieht im Moment die Kuhschelle aus!

Kuhschelle bildet Samen 018 800x727

15. April 2014

 

Der Löwenzahn hat angefangen zu blühen. Nach und nach erscheinen unsere Wiesen wie grüne Teppiche mit vielen gelben Punkten. Unser Löwenzahn auch Taraxacum officinale ist eine Heilpflanze aus der Volksheilkunde. Sie gehört zu der großen Pflanzenfamilie der KorbblütlerAsteraceaeSo wie andere Pflanzenfreunde aus dieser Pflanzenfamilie bestehen ihre Blüten ausschließlich aus Zungenblüten, wobei jede Blüte auch eine vollwertige Blüte mit weiblichen (Stempel) und männlichen Anlagen (Staubgefäße) ist.
Darum heißt diese Pflanzenfamilie eben ein "Korb voller Blüten". So manch` andere Vertreterin hat beides, wie das Gänseblümchen, nämlich Zungen- und Röhrenblüten.
Jedenfalls lieben unsere Kinder diese gelbe Blume, die wie eine Sonne strahlt und sich nach der "Hochzeit", wenn sich Bienchen und andere Brummer an ihren süßen Nektar gelabt haben, in eine wunderschöne Pusteblume transformiert. Ja, und dann hebt die Eifel ab in die Lüfte, denn so viele Pusteblumen gibt es dann hier. 

 Löwenzahnblüte 2 712x800

 

Ja, und was ich noch erwähnen möchte ist, dass dieser Löwenzahn als unser "Ginseng" des Westens gilt.
Das heißt ja schon was. Seltsam ist nur, dass wir unsere heimische Pflanzenwelt und ihre Wertigkeit mit Heilpflanzen aus anderen Regionen der Erde definieren. Ich wünsche mir sehr, dass wir bald alle unsere heimische Natur zu schätzen wissen.

In einem früheren Newsletter habe ich über den Löwenzahn noch ausführlicher geschrieben. Gesagt sei nur noch, dass er ein vorzügliches Mittel bei Gallebeschwerden ist, die Lebertätigkeit anregt und auch die Sekretion der Magensäfte  unterstützt. Außerdem regt diese Pflanze die Tätigkeit der Nieren an und wird auch bei Harnweginfektionen verabreicht. Dazu nimmt man das Kraut als auch die Wurzel. Man kann beides als Tee trinken, als Frischpflanzenpresssaft oder als Tinktur. Es muss dabei immer viel getrunken werden.

Diese Heilpflanze wirkt spasmolytisch, antiphlogistisch, diuretisch und ist wohl ein "rundum Heilkraut". In der VHK findet sie  noch Anwendung bei chronischem Rheuma, Gicht, Hämorrhoiden und äußerlich zur Wundheilung,  Ekzemen ... . 

Desweiteren ist der ganze Löwenzahn essbar. Mittlerweile kennt Jeder den Löwenzahnsalat sogar als Delikatesse. Die Blätter sind reich an Vitaminen C, A und Mineralstoffen (viel Kalium). Die typischen Bitterstoffe, das Taraxin sei noch erwähnt und natürlich Flavonoide. Vor allen Dingen sind in der Wurzel Inulin und das Taraxin gespeichert. 

Aus der Wurzel mache ich mir einen leicht gerösteten Kaffee. Die Blätter gehören in den Salat, in die Suppe und ins Pesto. Die Knospen sind eine wahre Delikatesse, gedünstet oder in Essig süß, sauer eingelegt. Die Blüten schmücken den Salat und andere Speisen und ergeben einen wunderbaren Sirup oder den sogenannten "Löwenzahnhonig" als Brotaufstrich. Ja der Stengel erhält noch seinen Platz geringelt als essbare Deko. Wenn man nämlich den Stengel der Länge nach halbiert und in ein mit Wasser gefülltes Glas legt, kringeln sich die Stengel. 

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Wenn ihr den Löwenzahn sammelt, achtet bitte darauf, dass die Wiese ungedüngt ist und nicht als Hundeklo benutzt wird!

 14. April 2014

 

So sieht es im Moment in der Eifel bei Nettersheim aus. Der Frühling fängt mit der Schlehenblüte an. Dieses Foto entstand auf dem Weg in die Bärlauchfelder.

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7. April 2014

Heute berichte ich über das echte Lungenkraut oder das gefleckte Lungenkraut - Pulmonaria officinale aus der Pflanzenfamilie der Raublattgewächse - Boraginaceae). Ich habe dieses Foto in Netttersheim am Rande des Buchenwaldes geschossen. Das echte Lungenkraut ist nicht nur eine wunderschöne Wildpflanze, sondern es handelt sich hier um eine alte Heilpflanze, die auch noch essbar ist. Der Beiname "officinale" sagt uns, dass es sich um eine Heilpflanze handelt, die bis zum heutigen Tage noch in der Volksheilkunde bei Erkrankungen des Atemtraktes, wie trockener und schmerzhafter Husten eingesetzt wird.  Aufgrund der Inhaltsstoffe wie Schleimstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Allantoin, ebenfalls Kieselsäure und andere Mineralstoffe wirkt sie reizlinderndernd, entzündungshemmend und bei Husten auswurffördernd. Früher wurde diese Pflanze aufgrund des Kieselsäuregehaltes vor allen Dingen bei Lungenentzündung empfohlen. Kieselsäure wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. Bei Schleimhautentzündungen im Magen- und Darmtrakt wirkt sie ebenfalls reizlindernd und entzündungshemmend. Aber auch bei Beschwerden der Nieren und ableitenden Harnwege soll sie positiv wirken. Ebenfalls sei die äußerliche Anwendung erläutert und zwar als Wundheilmittel.

Echtes Lungenkraut

Kulinarisch kann man die jungen Rosettenblätter ernten und den Salat oder die Wildkräutersuppe bereichern. Das Pulmonaria off. blüht zwischen März und Mai und gehört zu den Frühblühern. Es liebt krautreiche Wälder und nährstoffreichen Boden. Nach dem Erblühen dauert es ca. vier Tage bis der Farbwechsel von Rot auf  Blau passiert, der PH -Wert der Blüte hat sich nun von sauer auf basisch geändert. Die Blüten werden gerne von Hummeln bestäubt. In manchem Bauerngarten finden wir um diese Jahreszeit das wunderschön blühende gefleckte Lungenkraut.

04. April 2014

 

Hier seht ihr eine Pflanzengemeinschaft mit Brennnessel und Giersch.
So mancher Gartenbesitzer findet das so gar nicht toll. Aber bedenkt man kann sie auch in Schach halten, jetzt im Frühling ist eine gute Gelegenheit dazu.
Diese beiden sehr durchsetzungsfähigen Heilpflanzen gehören zu unseren großen Reinigern im Frühjahr.
Der Giersch, das Zipperleinkraut gegen Rheuma, Ischias und Gicht mit seinen Flavonoiden, Phenolcarbonsäuren, ätherischen Ölen, Provitamin A und Mineralstoffen kann sogar den Harnsäurespiegel senken und er hat viel Vitalität zu verschenken.
Unsere große Brennnessel, die auch gerne in Massen auftritt ist die Umwandlerin schlechthin. Ausserdem assimiliert sie gerne Eisen und ihr wißt ja Eisen bindet Sauerstoff; sie ist reich an Mineralstoffen. Außerdem enthält die Blattdroge Phenolcorbonsäure, Cumarine, Chlorophylle, Carotinoide und natürlich Vit. C, das gilt auch für den Giersch.
Giersch und Brennnessel sind nicht nur für den Kräutertee da, sondern man kann sie auch essen, eben besonders jetzt im Frühling mit andere Wildkräutern. Beide Pflanzen regen den gesamten Stoffwechsel enorm an. 

 

Brennnessel und Giersch 800x447

 

Hier mein Tipp:
Versucht es doch mal mit einem Smoothy mit Obst wie z. B. die Birne, die überigens ebenfalls leicht entwässernd wirkt. 

Für die, die einen Entsafter haben:
1 Birne, 1 Fenchelknolle und eine handvoll Giersch und Brennnessel in den Entsafter.
Das ist ein richtiger Vitaltrunk. Das Gemüse und Obst sollte man in Bioqualität kaufen.
Bitte immer viel Wasser trinken, denn dieser Saft regt die Entgiftung an. Also muss gut nachgespült werden.
Traut Euch!

Und wenn man sich beim Ernten der Brennnesseln "verbrannt"hat, schafft der Blattsaft vom Giersch sehr gut Abhilfe, einfach die Stelle damit einreiben. Ihr werdet sehen.

27. März 2014

 

Hier ist noch eine Schwester der Hahnenfußgewächse. Sie gehört zu der Gattung der Anemonen, es handelt sich um das Buschwindröschen (Anemone nemoroso) und sie ist eine Bewohnerin des Waldes. Sie öffnet jetzt ihre weißen Blüten, wenn die Bäume noch nicht ausgeschlagen sind und noch genug Sonnenlicht die Pflänchen erreichen können. Der Waldboden ist dann mit einem weißen Teppich aus Buschwindröschen übersät und sieht nur noch zauberhaft aus, halt so wie ein Elfenwald. 
Diese Pflänzchen sind im frischen Zustand aufgrund des Protoanemonin schwach giftig. 

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Foto: (c) Broos

24. März 2014

Vor ein paar Tagen als es schon so frühsommerlich war, machte ich mich auf dem Weg, um die ersten blühenden Heilkräuter zu fotografieren. Selbst in der Eifel ist schon einiges passiert, denn so langsam wird es hier in der Natur bunter und grüner. Was ich so wunderschön fand, das ist die Kuh - oder Küchenschelle oder auch Petersbart genannt, in der Fachsprache Pulsatilla vulgaris (Familie der Hahnenfußgewächse - Ranunculaceae). Sie gehört zu den Arzneipflanzen, da sie auch giftig ist und zwar aufgrund der Alkaloide Protoanemonin. Pulsatilla und zwar alle Arten dieser Gattung wie Pulsatilla pratensis, Pulsatilla alpina (beide Sorten weiße und gelbe) stehen unter Schutz. Sie lieben Kalkmagerrasen und Kalkkiefernwälder und mögen es auch warm. Die Küchenschelle wird heutzutage nur noch homöopathisch (Frauenmittel) zubereitet. Früher wurde sie als Mittel gegen Gicht und Grippe eingesetzt.

 

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Foto: (c) Broos

23. März 2014

Gestern habe ich zum ersten Mal Bärlauch gesammelt. Da Bärlauch auch in Gemeinschaft von Pflanzen wachsen, die von ungenießbar bis tödlich giftig sind, habe ich ein paar Fotos geschossen. In diesem Fall ist es der Aronstab mit dem Bärlauch. Immer das einzelne Blatt pflücken und auch daran riechen ist am Sichersten, denn Bärlauch hat einen unverwechselbaren Geruch nach Knoblauch. Bitte von jedem Pflänzchen nur ein oder zwei Blätter abknicken damit es nicht geschwächt wird, denn es möchte noch eine schöne Blüte keieren!

 

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Bärlauchblättchen und in der Mitte das Aronstabblatt

Bärlauch im März 2014 800x757   

Bärlauch unter einer Buche
Fotos: (c) Broos

Bärlauch ( Allium ursinum) hat eine ähnliche Wirkung wie unser Knoblauch. Er putzt unseren Körper durch und wird frisch oder als Presssaft verabreicht.
In der Volksheilkunde nimmt man Bärlauch gegen Arteriosklerose und bei Bluthochdruck. Er wirkt gefäßerweiternd und kann den Cholesterinspiegel im Blut senken. Er ist ausserdem wirksam bei Magen- und Darmstörungen und regt die Verdauungssäfte an. Er reinigt sozusagen unser Blut.
Damit kommen wir zum kulinarischen Teil. Der frische Bärlauch schmeckt als Gewürz prima im Salat mit anderen frischen Wildkräutern oder als Pesto oder als Bärlauchsüppchen usw.. Die frischen Blätter haben ausserdem noch eine Menge Vit. C.
Seine Inhaltsstoffe sind: Lauchöle (Allyl- und Alkylpolysilfide), reichlich Vitamin C, Flavonoide

10.03.2014 

 

Jetzt am Karneval-Wochenende besuchte ich meine Familie im Ruhrgebiet. So feierten meine Enkelkinder!

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03.03.2014

 

Ich habe heute die ersten Scharbocksblätter geerntet. In der Aue wurde ich fündig.

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Scharbockskraut - Ranunculus ficaria - Familie der Hahnenfußgewächse - Ranunculaceae
Foto (c) Broos

Unsere Vorfahren müssen sich wohl auf  das erste essbare Grün gestürtzt haben, denn nach einem langen Winter waren sie froh endlich mal wieder etwas knackiges Frisches essen zu dürfen. Das Scharbockskraut hat sehr viel Vitamin C. Übrigens der Scharbock ist das Skorbut, d.h. Vitamin C Mangel. 
Das Scharbockskraut schmeckt zur Zeit nussig und etwas scharf. Die Scharfstoffe (Protoanemonin) werden stärker, wenn diese Pflanzen mit dem Blühen beginnen, dann sollte man sie auch nicht mehr essen. Sie reizen unsere Schleimstoffe in dieser Wachstumsperiode. Es gab bereits einen Newsletter über das Scharbockskraut. Dort könnt ihr nachlesen. 
Ihr solltet die Blättchen so frisch wie sie sind auf euren Salat streuen und nicht erhitzen.

24. Februar 2014

 

 

Ich habe die ersten Frühlingsboten in meinem Garten entdeckt, jetzt im Februar!

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Das kleine Schneeglöckchen - Galanthus nivales - Pflanzenfamilie Amarillidaceae
Foto: (c) Broos

Im Kölner Raum sind die Blüten wahrscheinlich schon geöffnet. Aber wir sind ja in der Eifel.
Jedenfalls ist das Schneeglöckchen in der Aue, auf Waldwiesen, in Laubwäldern, Gärten und in unseren Parks zu finden. Es läßt sich von Bienen und Schmetterlingen bestäuben und wenn niemand da ist, bestäubt es sich selbst.
Das Schneeglöckchen läßt ihre Samen als Anhängsel von Ameisen verbreiten.

Galanthus ist giftig und gehört zu den Arzneipflanzen. Vor allen Dingen stecken in der Zwiebel die Alkaloide, das Galantamin und Lycorin u.a.. Es wird als Arzneimittel bei der Demenz angewandt, um deren Fortschreiten zu behindern.

Es hat übrigens noch ganz süße Namen wie das Februarmädchen, Lichtmessglöckchen, Milchblume etc..


17. Februar 2014

 

Heute spazierte ich durch den Buchenwald von Nettersheim. Ich setzte mich auf meine Lieblingsbank und es eröffnete sich mir diese Aussicht. Als ich noch in Nettersheim wohnte ging ich nahezu täglich diesen Weg. Hoffentlich finde ich dort wieder ein Häuschen.

Blick vom Buchenwald auf Nettersheim

Ich besuchte auch ein Ruderalfeld in der Nähe vom Friedhof. Dort fand ich wieder einige essbare Wildkräuter. Darunter auch das behaarte Schaumkraut. Es schmeckt wie Kresse, weil es zur gleichen Pflanzenfamilie gehört, nämlich den Kreuzblütlern und deren Inhaltsstoffe eben Senfölglykoside sind.

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 Behaartes Schaumkraut-Cardanum hirsuta

29.Januar 2014

 

 

Es hat geschneit ... zum erstenmal ist der Schnee liegen geblieben, wenn auch ein wenig angetaut. Ich ernte schon seit geraumer Zeit die ersten jungen Kräuter für meinen Salat.

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hier die jungen Blätter vom Gundermann

 

Selbst unter der Schneedecke versteckt findet man schon allerhand essbare Wildkräuter: wie Löwenzahn, den kleinen Wiesenknopf, Gundermann, Minze, Melisse...

Fotos: (C) Broos

27. Januar 2014

 

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